Sunday, 10 February 2008

Zubereitung eines Steaks -- Worauf man achten sollte

Ich kann garnicht mehr zählen, wie oft ich mich an einem Steak der Marke Rind probiert habe und kläglich gescheitert bin. Nicht zuletzt kostet ein gutes Stück Entrecôte oder Rump doch etwas mehr Geld, als das man es täglich verschleudern könnte. Und wer will schon jeden Tag Steak essen?
Hier habe ich mal einige Dinge aufgeschrieben, die es wahrscheinlicher machen, dass ein Steak gelingt. Garantie wird nicht übernommen (;.

Ich sprach von einem guten Stück Entrecôte oder Rump. Das ist der allererste Punkte, den man beachten sollte: Gutes Fleisch wählen. Nicht am falschen Ende sparen. Fragt den Metzger eures Vertrauens (Metzger sind für Jungs sowas wie der Frauenarzt bei den Mädels (; ) nach einem ordentlichem Stück. Nicht zu dünn muss es sein, ca. 3cm dick.
Gehen wir weiter zur Zubereitung. Wichtig ist es, das Fleisch nicht direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne zu werfen. Besser einige Minuten sich aufwärmen lassen. Das Steak wird weder gepfeffert noch gesalzen! Tupft es mit Wichstüchern Küchenpapier ab, bis es trocken ist.
Während es sich aufwärmt, schalten wir den Umluftherd an, damit dieser sich auf ca. 80-90°C vorerwärmen kann. Ich weiss, es gibt soviele Zubereitungsmöglichkeiten, diese gelang mir bisher am besten.
Kommen wir zu den Kochutensilien. Ich habe einen Elektroherd, alle anderen Herdarten werden wohl genauso gut sein. Zum Gelingen braucht man ordentlich Feuer auf der Pfanne. Also den Herd gut hocherhitzen. Nicht alle Pfannen eignen sich, Teflon kann zB. nicht so heiss werden, wie wir es brauchen.
Darum nehmt eine Vollgußeisen-, geschmiedete oder Edelstahlpfanne.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Öl. Nehmt Öl, dass die hohe Hitze verträgt, oder gleich Schmalz. Kein Olivenöl, dass gehört bei Mutti auf den Salat. Ich nehm gerne Rapsöl, weil es geschmacksneutral ist.

Nun wird das Stück Fleisch endlich in die gut vorgeheizte Pfanne gehauen! Keine Gabel dazu nehmen, mit der man reinpiekst. Am besten die sauberen Hände oder eine Greifzange, wie beim Grillen. Nun sollte man merken, dass sich das Fleisch an der Pfanne regelrecht festhält, als ob es wüßte, gleich im Magen zu landen. Gut so. Man wartet solange, bis sich das Fleisch leicht wieder lösen lässt, dann auf die andere Seite und wieder solange warten, bis es sich löst. Pro Seite sollte das in ca. 1-2 Minuten passiert sein.
Jetzt ist das Fleisch gut für den vorgeheizten Ofen. Ich schütte das übrige Öl immer in den Ausguss, weil mir sonst die Spritzer die Röhre verdrecken. Je nach Gusto, muss das Fleisch zwischen 4 bis 10 Minuten im Ofen bleiben.
Folgende Richtwerte haben sich bei mir bewährt:
  • English: 4 Minuten in der Röhre
  • Medium: 7-8 Minuten
  • Well-done: 9-10 Minuten
Noch ein kleiner Tipp, wie man feststellt, dass das Fleisch dem obigen Durchheitsgrad entspricht:
  • English: Fasst man sich an die Lippen, danach ans Fleisch und es fühlt sich gleich an
  • Medium: Fasst man sich an die Nasenspitze, danach ans Fleisch und es fühlt sich gleich an
  • Well-done: Fasst man sich an die Stirn, danach ans Fleisch und es fühlt sich gleich an
Zuletzt salzt und pfeffert man das Prachtstück und geniesst es.

Hoffe, diese Aufstellung hat euch geholfen. Für Kommentare oder weitere Tipps bin dankbar.


No comments:

(c) Copyright 2008 MarshallMar. "Moral" rights asserted. Permission is hereby granted to copy and to distribute this web page in its original, unmodified form as long as its last modification datestamp is preserved. blogoscoop

web metrics

Sportwetten Vergleich | Tipico Bonus und Rabatt | 888sport Bonus und Rabatt | Tipico Bonus und Rabatt | PartyBets.com Bonus und Rabatt | PartyBets.com Bonus und Rabatt